Sehenswürdigkeiten Istanbul, Türkei

 

Vor Ihrer Reise möchten wir Sie hiermit mehr über die zauberhaften Stadt Istanbul informieren.

Wer nach Istanbul kommt, staunt erst mal, denn seine Lage ist einzigartig. Geteilt durch die Meerenge des Bosporus (türkisch Bogazici) hat sich der Großstadt auf zwei Kontinenten ausgebreitet: Europa und Asien. Nur zwei Hängebrücken mit den Ausmaßen der Golden Gate Bridge verbinden den europäischen mit den asiatischen Teil. Wer diese charmante Geschichte erleben will, sollte die Stadt umgehend besuchen.

Besonders in der Nacht sieht man mit seinen schicken Cafes, Geschichte und die alten osmanischen Villen entlang des Bosporus seine wahre Faszination.

Die Istiklal Straße oder Unabhängigkeitsstraße (türkisch Istiklal Caddesi, vormals Cadde-i Kebir bzw. Grande rue de Péra) ist eine der bekanntesten Straßen der türkischen Stadt Istanbul. Sie befindet sich im Stadtteil Beyoğlu und führt vom Tünel-Platz über den Galatasaray-Platz zum Taksim-Platz; ihre Gesamtlänge beträgt etwa 3 Kilometer.

Die Straße, die erst seit Anfang der 1990er eine Fußgängerzone ist, ist tagsüber Einkaufsstraße und nachts eines der Zentren des Istanbuler Nachtlebens. Überwiegend an einem normalen Wochenende wird sie von ungefähr 3 Millionen Menschen besucht.

Im historischen Tünel-Platz gegen Ende der Avenue ist es möglich, die weltweit zweitälteste U-Bahn-Station zu sehen, die seit 1875 in Betrieb ist. An der Istiklal Straße liegen zu Zeiten des Osmanischen Reichs eine Reihe europäischer Botschaften, heutige Konsulate, historischen Galataturm, die Basilika St. Antonius und Blumen Passage.

Über die gesamte Länge der Istiklal Caddesi verläuft die Strecke einer wiederbelebten historischen Straßenbahn(türkisch Tramvay).

Der Galataturm (türkisch Galata Kulesi) liegt im Istanbuler Stadtteil Stadtteil Beyoğlu. Ursprünglich war er ein Teil der unter den Genuesen errichteten Stadtbefestigung.

Der Galataturm war das Nordende und die Hauptbastion der genuesischen Siedlung Galata und wurde 1348-1349 als Christus-Turm errichtet. Nach der Eroberung Istanbuls durch die Osmanen im Jahre 1453 wurde der Turm teilweise zerstört, aber bald wiederhergestellt. Weitere Beschädigungen geschahen durch Erdbeben im Jahre 1509 und durch Brände in den Jahren 1794 und 1831.

Das Gebäude, das 48 m über dem Meeresspiegel liegt, misst bis zu seiner kegelförmigen Spitze 67 m und dominiert das Nordufer des Goldenen Hornes. Ab dem 16. Jahrhundert diente er als Wachturm, gegen Ende des Osmanischen Reichs als Feuerwache, eine Funktion, die er bis in die 1960er Jahre innehatte. Später wurde der Galataturm privatisiert, renoviert und für den Tourismus geöffnet.

Die Aussichtsplattform ist tagsüber öffentlich zugänglich. Während des Tages und in der Nacht werden die beiden Obergeschoss manchmal gastronomisch verwendet.

Die Hagia Sophia („heilige Weisheit“, türkisch Ayasofya) oder Sophienkirche ist eine ehemalige byzantinische Kirche, spätere Moschee und heute ein Museum (Ayasofya Camii Müzesi, „Hagia-Sophia-Moschee-Museum“). Als Kuppelbasilika errichtet, setzte sie im 6. Jahrhundert n. Chr. neue architektonische Akzente. Die Hagia Sophia, das letzte große Bauwerk der Spätantike, war die Hauptkirche des Byzantinischen Reiches und religiöser Mittelpunkt der Orthodoxie und ist heute ein Wahrzeichen Istanbuls.

Die Hagia Sophia war als Krönungskirche der byzantinischen Kaiser und als Kathedrale des Patriarchats von Istanbul sehr wichtiges historisches Geschehnis. Ihr Bau und ihre Symbolkraft waren von außerordentlich hoher Bedeutung für die orthodoxe Christenheit und das Reich. Daher gilt sie den meisten Christen noch heute als großes Heiligtum. Mit der Eroberung Istanbuls im Jahre 1453 durch die Osmanen wurde die Hagia Sophia als Hauptmoschee der Osmanen adaptiert.

Die Sultane des 16. und 17. Jahrhunderts stellten sich mit den bedeutenden Rezeptionen der Hagia Sophia in die byzantinische Tradition, die andere berühmte Rezeption war die Sultan-Ahmed- oder Blaue Moschee in dieser touristischen Umgebung, die heute sehr viele Touristen auf der ganzen Welt hostet.

Blaue Moschee oder Sultan-Ahmed-Moschee (türkisch Sultan Ahmet Camii) in Istanbul wurde 1609 von Sultan Ahmed I. in Auftrag gegeben und bis 1616 von Sedefkar Mehmet Aga, einer der bedeutendsten osmanischen Architekten zu seiner Zeit, erbaut.

Nach der Säkularisation der Hagia Sophia, der mit weniger Meter Entfernung von der Blaue Moschee und Topkapi-Palast auf der historischen Halbinsel steht, ist die Blaue Moschee heute Istanbuls Hauptmoschee und ein Hauptwerk der osmanischen Architektur.

In Europa kennt man sie als Blaue Moschee wegen ihres Reichtums an blau-weißen Fliesen, die die Kuppel und den oberen Teil der Mauern zieren, aber jünger als der Bau selbst sind. Kunsthistorisch bedeutsamer sind die Fliesen auf dem unteren Teil der Mauern und den Tribünen: Sie stammen aus der Blütezeit der Iznik-Fayencen und zeigen traditionelle Pflanzenmotive, bei denen grüne und blaue Töne dominieren.

Im oberen Teil des Hofeingangs auf der Westseite befindet sich eine schwere Eisenkette. Diese diente dazu, dass der Sultan, der den Hof auf Pferd betrat, an dieser Stelle seinen Kopf neigen musste, wenn er nicht an die Kette stoßen wollte. Dies diente als ein symbolischer Akt, damit der Sultan nicht erhobenen Hauptes, also in der Pose vollen Stolzes, die Moschee betreten konnte.

In dem angrenzenden Grabmal, die für die Besucher auch geöffnet ist, ruhen Ahmed I., der 14. Sultan des osmanischen Reiches, seine Frau und drei seiner Söhne: Osman II., Murat IV. und Prinz Beyazıt.

 

Nach Ihren Operationen und Behandlungen können Sie dies und vieles mehr in der zauberhaften Stadt Istanbul erleben.

Ihr Bosphorus Aesthetics Team