PO Implantate wechseln und entfernen

Das Gesäß ist das Symbol für Weiblichkeit und Schönheit, wie die Brüste! Form und Größe des Gesäßes spielen bei vielen Frauen eine zentrale Rolle für das eigene Körperempfinden und damit auch für das Selbstwertgefühl. Mehrere Frauen entscheiden sich in den letzten Jahren für eine PO-Vergrößerung mit Implantaten. Dennoch kann nach einer gewissen Zeit ein Implantatwechsel oder Entfernung der Implantate gewünscht werden. Die Gründe eines Implantatwechsels können vielfältig sein:

Gründe für die Operation

Komplikationen: Nach der Einsetzung können Komplikationen wie Verrutschen, Infektionen, die Bildung von Kapseln (Kapselfibrose), Schmerzen oder Asymmetrie auftreten.

Bei einer Kapselfibrose bildet der Körper als normale Reaktion um jeden implantierten Fremdkörper eine Hülle, so auch um das PO-Implantat. Mit der Zeit wird diese Hülle dicker und fester und kann im Verlauf von der Patientin gespürt werden. Das nennt man eine Kapselfibrose. Die Kapselfibrose ist nicht gefährlich, sie kann jedoch unangenehm sein, zu ziehenden Schmerzen führen und sowohl die Form des Gesäßes als auch die Position des Implantates verändern. Die Kapselfibrose kann normalerweise erst nach 10 bis 15 Jahren auftreten.

Wunsch nach Veränderung: Im Laufe der Zeit können sich die ästhetischen Vorstellungen ändern. Patientinnen oder Patienten wünschen sich dann kleinere, größere oder anders geformte Implantate.

Unzufriedenheit mit dem Ergebnis: Wenn das ursprüngliche Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht, kann ein Wechsel oder eine Entfernung der Implantate sinnvoll sein.

Ablauf der Operation

Ein Implantatwechsel wird unter Vollnarkose durchgeführt und entspricht vom Ablauf her grundsätzlich der Implantatentfernung. Auch hier wird nach Möglichkeit die vorhandene Narbe als Zugang genutzt, damit eine zusätzliche Narbenbildung häufig vermieden oder zumindest begrenzt werden kann. Zum Einbringen der neuen Implantate ist es in den meisten Fällen erforderlich, ein neues Implantatlager zu bilden. Hierzu wird vor oder hinter dem PO-Muskel eine neue Implantattasche ausgeformt. Die Implantate werden dann vorsichtig entfernt oder durch neue ersetzt. Eine neue Anordnung der Implantate kann nicht nur aus ästhetischen Gründen sinnvoll sein, sondern unterstützt auch die Regeneration des Gewebes und senkt unter Umständen das Komplikationsrisiko. Abschließend wird die Wunde vernäht.

Nachsorge und Risiken

Die Heilungsphase nach einer PO-implantat-Operation erfordert Geduld und sorgfältige Beachtung. Patienten müssen in den ersten Wochen spezielle Kompressionskleidung tragen und sollten langes Sitzen oder direkten Druck auf das Gesäß vermeiden, um eine gute Heilung zu gewährleisten. Schwellungen, Blutergüsse und leichte Schmerzen sind in der Anfangszeit normal und klingen schrittweise ab. Es ist entscheidend, die Anweisungen genau zu befolgen, um Komplikationen zu vermeiden. Wenn diese Anweisungen nicht berücksichtigt werden, können Infektionen, Blutungen oder Wundheilungsstörungen auftreten.

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