Bei der Magenbypassoperation wird ein großer Teil des Magens umgangen und ein kleiner Magenabschnitt (etwa 30-50 cm³) wird vorbereitet und in den Dünndarm eingenäht. Insbesondere ein Diabetes Mellitus (Zuckkerkrankheit) kann in meisten Fällen durch einen Magenbypass verbessert werden oder sogar rückläufig sein.
Bei dieser Operation wird zunächst der Magen verkleinert, indem der Vormagen vom Restmagen getrennt wird. Anschließend wird mithilfe einer Dünndarmschlinge eine Kurzschlussverbindung zwischen dem künstlich verkleinerten Magen und dem Dünndarm hergestellt (Bypass). Dadurch wird der Nahrungsbrei am Restmagen und Zwölffingerdarm vorbei direkt in den Dünndarmschenkel geführt. Anschließend wird eine zweite Verbindung zum Dünndarm hergestellt, über welche die die Nahrungssäfte mit dem Nahrungsbrei vermengt werden.
Das Ziel einer Magenbypass Operation ist eine reduzierte Aufnahme von Fetten und Kohlenhydraten. Nach der Operation können insgesamt weniger Nährstoffe von der Darmschleimhaut aufgenommen werden, da früher eine Sättigung signalisiert wird. Nach einer Weile folgt es der Verlust des extremen Appetits. Die gesamte Nahrungsaufnahme ist signifikant reduziert. Abhängig von der verringerten Größe des neu gebildeten Magens und der verringerten Nahrungsabsorption sollten die Anweisungen des Chirurgen und des Diätspezialisten für den Gebrauch der notwendigen Vitamin- und Mineralergänzungen gefolgt werden. So können Patienten ohne Vitamine und Mineralverlust abnehmen. Die Patienten werden drei oder vier Tage nach der Operation nach Hause geschickt.
Der Mini-Magenbypass (MGB) ist eine alternative Methode der Magenbypass-Operation. Auch dieser laparoskopische Eingriff zur Gewichtsreduktion hilft Patienten, durch die Einschränkung der Nahrungsaufnahme und die Veränderung des Verdauungsprozesses deutlich an Gewicht zu verlieren. Er gilt als einfachere und weniger invasive Alternative zum herkömmlichen Magenbypass. Zunächst formt der Chirurg im oberen Teil des Magens einen langen, schmalen Beutel, ähnlich dem oberen Teil einer Schlauchmagenoperation. Dieser neue, kleinere Magen kann weniger Nahrung aufnehmen, wodurch ein schnelleres Sättigungsgefühl eintritt. Anschließend wird ein Abschnitt des Dünndarms vom Beginn des Leerdarmes nach unten abgemessen, und das obere Ende dieser Schlinge wird direkt mit dem neu geschaffenen Magenbeutel verbunden. Diese Verbindung wird als einfache Anastomose bezeichnet. Die Nahrung gelangt dann in diesen kleinen Magenbeutel und direkt in den umgangenen Dünndarmabschnitt, wobei der größte Teil des ursprünglichen Magens und ein Teil des Dünndarms umgangen werden. Dadurch wird die Aufnahme von Kalorien und Nährstoffen deutlich reduziert. Infolgedessen beeinflusst der veränderte Nahrungskreislauf auch die gastrointestinalen Hormone, was zu einem geringeren Hungergefühl, einem stärkeren Sättigungsgefühl und einer Veränderung der Essensvorlieben führen kann, wodurch häufig das Verlangen nach zucker- oder fetthaltigen Lebensmitteln abnimmt.
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